Seedance Performance Guide
Verwende Seedance in Flick, um Schauspiel, Dialog, Stimme und Timing zu steuern.
Schreibe Performance als sichtbare oder hörbare Handlungen in der Reihenfolge, in der sie passieren.
- Verlasse dich nicht ausschließlich auf abstrakte Emotionsbeschreibungen.
- Überfrachte kurze Einstellungen nicht mit zu vielen Handlungen.
- Gehe nicht davon aus, dass das Modell die Reihenfolge von Handlungen, Sprechern oder Audio-Hierarchie selbst ableitet.
Betrachte diese Beispiele als Ausgangspunkte. Prüfe jedes Ergebnis und passe jeweils eine Anweisung an.
Grundregel
Schreibe Performance als Dinge, die das Modell sichtbar oder hörbar ausführen kann.
Statt zu schreiben:
- sie ist traurig
- er sieht verdächtig aus
- die Darbietung wirkt emotional
schreibe:
- ihre Augen hören für einen Moment auf, sich zu bewegen
- sein Kiefer spannt sich leicht an
- sie atmet einmal kurz ein, bevor sie spricht
- die Stimme ist tief, hauchig und zurückhaltend
- nachdem sie die Zeile gehört hat, antwortet sie nicht sofort
Konkrete Handlungen und Timing geben dem Modell klarere Anweisungen als reine Emotionsbeschreibungen.
Eine kurze Einstellung = ein primärer Performance-Schlag
Kurze Clips lassen sich einfacher kontrollieren, wenn jede Einstellung eine Haupt-Performance-Aufgabe hat.
Anstatt einen Gang, ein Hinsetzen und das Öffnen eines Buches in einen kurzen Clip zu packen, wähle einen Beat:
Er erreicht den Tisch und setzt sich.
Verwende eine andere Einstellung für das Öffnen des Buches.
Schreibe Aktionen in der Reihenfolge, in der sie passieren
Liste Aktionen nicht als Aufzählung auf und erwarte, dass das Modell das Timing korrekt auflöst.
Verwende klare Sequenzwörter:
- zuerst
- dann
- danach
- erst nachdem
- bevor
- durchgehend
- während sie/er beibehält
Dies ist besonders wichtig für:
- emotionale Wendungen
- Requisiten-Handhabung
- Dialog-Timing
- Handlungskontinuität
- Lippensynchronisation
- Szenen mit mehreren Charakteren
Gute Struktur:
Sie bleibt zunächst still.
Nachdem sie seine Worte gehört hat, halten ihre Augen inne.
Ihr Kiefer spannt sich leicht an.
Sie schaut zu ihm zurück, spricht aber nicht.
Trenne Charakter-Aktion von Kamera-Aktion
Vermischen Sie nicht Performance und Kameraführung in einem vagen Satz.
Schreiben Sie diese als zwei verschiedene Ebenen:
Charakter:
Sie dreht ihren Kopf langsam zum Geräusch hin.
Kamera:
Fixierte Halbtotale. Die Kamera bewegt sich nicht.
Wenn die Kamera sich bewegt, geben Sie ihr nur eine klare Aufgabe.
Gutes Beispiel:
Charakter:
Beide Charaktere gehen in gleichmäßigem Tempo vorwärts.
Kamera:
Die Kamera bleibt vor ihnen und bewegt sich in ihrer Gehgeschwindigkeit rückwärts.
Behalten Sie denselben Abstand, die Kadrierung auf Augenhöhe und die Einstellungsgröße durchgehend bei.
Verwenden Sie Zeitfenster, wenn das Timing wichtig ist
Timecodes sind nicht verpflichtend, werden aber nützlich, wenn:
- die Einstellung länger als ein paar Sekunden ist
- die Handlung mehrere Phasen hat
- die Emotion sich über die Zeit entwickelt
- Audio und Performance Timing-Kontrolle benötigen
Beispiele:
- 0-3 Sekunden
- 3-6 Sekunden
- zuerst... dann...
- nach einer kurzen Pause...
Zeitfenster sind ungefähre Anweisungen, keine exakten Schnitt-Keyframes.
Verwenden Sie sie, um das Timing zu beschreiben, und überprüfen Sie dann das generierte Timing.
Zerteilen Sie die Stimmdarstellung in steuerbare Dimensionen
Schreiben Sie nicht einfach traurige Stimme oder wütende Stimme.
Zerteilen Sie die stimmliche Darstellung in Teile:
- Lautstärke: leise oder kaum mehr als ein Flüstern.
- Tempo: gemessen, gehetzt oder langsam mit Pausen.
- Pause: eine kurze Pause nach einer Phrase.
- Atem: ein kleines Einatmen vor dem Sprechen.
- Betonung: leichte Betonung auf dem letzten Wort.
- Vortrag: zurückhaltende Dringlichkeit, vorsichtige Wärme oder trockene Ungläubigkeit.
Beispiel:
Er sagt: „Wer hat ihn gehen sehen?"
Tief, direkt und kontrolliert.
Natürliches Gesprächstempo.
Eine kurze Pause vor „gehen", mit leichter Betonung auf dem letzten Wort.
Er erhebt seine Stimme nicht.
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